In Kindheit und Jugend war mein Malwerkzeug Pinsel, Aqualrell, Künstlerkreide. Workshop in Öl durch Hans Otto Reichelt. Dort war mein Fokus vorwiegend die getreue Wiedergabe der Natur aber auch das Einfangen von Stimmungen.

In meinem Beruf als Ingenieur war bisher weniger Platz für diesen Ausdruck in Malerei. Nachdem die Kinder aus dem Haus sind, ist wieder Raum den bunten Faden erneut aufzunehmen. Seit 2011 habe ich nun begonnen mit Acryl zu experimentieren und das was mich tief im Inneren berührt, in Farbe und Form auf Leinwand zu bringen. Und ich staune selbst was mir dabei entgegentritt.

 

Was mich bewegt.

Neugierig war ich schon immer, und habe versucht herauszufinden wie alles funktioniert - was letztlich dann zu meinem Beruf als Ingenieur geführt hat.

Dieser Domäne stand aber immer das Gefühl gegenüber, dass das, was den Menschen im inneren bewegt – was tief verborgen liegt - kaum berührt wird durch die naturwissenschaftliche Anschauung. Diesem Inneren versuche ich Raum und Farbe zu geben, so dass es in meinen Werken sichtbar wird - so dass es berührt.